Bestellung
Positionen erfassen, Wertgrenzen greifen automatisch. Das freigegebene Bestell-PDF trägt den § 55-Hinweis und den Freigabevermerk und geht so direkt an den Lieferanten.
Bestell- & Rechnungsfreigabe für Insolvenzverfahren
Die digitale Umlaufmappe für Betriebsfortführung und Eigenverwaltung: drei Sphären, klare Zuständigkeiten und eine GoBD-konforme Auditkette. Damit wird aus Masseverbindlichkeiten keine persönliche Haftung (§§ 55, 61 InsO).
§ 1 · Ausgangslage
In der Fortführung entscheidet Tempo. Aber jede Bestellung begründet Masseverbindlichkeiten, und Excel-Listen, E-Mail-Freigaben und Papiermappen verteilen Verantwortung, ohne sie zu dokumentieren.
Entscheidungen stecken in Postfächern, Telefonnotizen und auf dem Flur. Wer hat wann was freigegeben, und in welcher Rolle?
§§ 55, 61 InsO: Ein einziger nicht sauber dokumentierter Vorgang kann teurer werden als zehn Jahre Software.
Gericht, Gläubigerausschuss und Betriebsprüfung fragen Jahre später nach einzelnen Vorgängen, und die Mappe kann darauf nicht antworten.
§ 2 · Das Ordnungsprinzip
Positionen erfassen, Wertgrenzen greifen automatisch. Das freigegebene Bestell-PDF trägt den § 55-Hinweis und den Freigabevermerk und geht so direkt an den Lieferanten.
XRechnung und ZUGFeRD werden strukturiert gelesen, PDF-Belege liest die KI, mit Quelle und Konfidenz je Feld. Die § 14-UStG-Checkliste sichert die Prüfung.
Keine Zahlung ohne freigegebene Rechnung. Massekontoreferenz, IBAN-Prüfung und 4-Augen-Freigabe. Erst dann wird angewiesen.
Jeder Statuswechsel: eine Berechtigung, eine Person, ein Auditeintrag.
§ 3 · Funktionen
4-Augen-Prinzip und Wertgrenzen je Sphäre: Ab Betrag X entscheidet zusätzlich die benannte Rolle, etwa die Sachwaltung. Das versteht man ohne Handbuch.
Jede Handlung wird unveränderbar protokolliert, SHA-256-verkettet und in lückenloser Sequenz. Nachträgliche Änderungen fallen mathematisch auf.
PDF-Belege werden in Sekunden gelesen. Die Verarbeitung läuft ausschließlich in EU-Rechenzentren. Befüllt werden nur leere Felder, jede Übernahme mit Quelle und Konfidenz.
XRechnung (UBL) und ZUGFeRD (CII) werden heute schon strukturiert verarbeitet, bevor die Pflicht 2027/2028 vollständig greift.
Eigene Felder je Verfahren und Sphäre: Kostenstelle, § 209-Zuordnung, was das Verfahren verlangt. Bis in den Excel-Export durchgereicht.
Keine Selbstregistrierung. Rollen je Verfahren, Offboarding wirkt sofort. Einsicht für Gericht und Gläubigerausschuss: unbegrenzt, kostenfrei.
§ 4 · Für wen
Jede Masseverbindlichkeit entsteht dokumentiert, mit Freigabe und Zeitstempel.
SchreibendWertgrenzen legen kritische Vorgänge automatisch der Sachwaltung zur Zustimmung vor.
SchreibendRollenvorlagen je Verfahren und klare Vertretung, damit kein Wissen in Einzelpostfächern liegen bleibt.
SchreibendVolle Transparenz per Einsichtszugang in das laufende Verfahren.
Einsicht · kostenfrei§ 5 · Preise
Lizenz pro aktivem Verfahren und Monat.
980 €/Monat
1.490 €/Monat
Individuell
Einrichtung: 850 € einmalig, inklusive zweistündigem Onboarding-Workshop vor Ort (zzgl. Reisekosten).
980 € im Monat sind weniger als ein Beratertag. Ein einziger undokumentierter Vorgang kann ein Vielfaches davon kosten.
§ 6 · Sicherheit & Betrieb
Anwendung und Belege liegen in deutschen Rechenzentren. Originalbelege sind per Object Lock zehn Jahre unveränderbar gespeichert.
Verschlüsselte Sicherung außer Haus, jede Nacht. Die Wiederherstellung wird regelmäßig geprobt.
2FA, Login-Drosselung, Berechtigungen je Verfahren und Sphäre. Gesperrte Zugänge wirken sofort.
Die Belegerkennung läuft ausschließlich in EU-Rechenzentren (Frankfurt). Ihre Belege verlassen Europa nicht.
Stichtag 2027/2028
InsoDesk liest XRechnung und ZUGFeRD heute strukturiert ein: Pflichtfelder, Beträge, USt-Probe. Wenn die B2B-Pflicht vollständig greift, ist das in Ihren Verfahren längst Routine.
Nächster Schritt
Wir richten Ihr erstes Verfahren gemeinsam ein: Rollen, Wertgrenzen und individuelle Felder, inklusive Onboarding-Workshop vor Ort.